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Gipfel des schlechten Gefühls

Es wird nun immer deutlicher, wie der neue Präsident Frankreichs seine Sozialistenträume bezahlen will:

Mit dem Geld der deutschen Steuerzahler.

Das wollen die meisten anderen Staatschef auch so.

Das geht schon jahrzehntelang so.

Unterstützt von deutschen Politikern.

Um den anderen Ländern die Angst zu nehmen, Deutschland baue eine starke Armee mit den Überschüssen auf?

Absolution für die Untaten aus vergangenen Zeiten?

Normal ist das alles nicht. 

Deutschland und seine Politiker-Garde müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, diese Umverteilung  bis zum Exzess zugelassen zu haben.

Die Debatte um die Eurobonds stellen den vorläufigen Höhepunkt dar, das Wirtstier Deutschland auszusaugen, bis es ermattet zusammenbricht.

Die Illusion der Parasiten scheint zu sein, sich selbst bis dahin so vollgesogen zu haben, dass der Zusammenbruch auszuhalten ist.

Auch nur eine Illusion.

Diese Politik, Deutschland und einige andere Staaten quasi für alle europäischen Schulden haftbar zu machen, ist verwerflich und skrupellos.

Man fragt sich langsam, was für eine Art von Freund dieser Hollande noch werden kann? Braucht man noch Feinde, wenn man von Freunden dieser Art umgeben ist?
Wir nannten es einmal Versailles 2.0 und wurden dafür kritisiert. Nun stellt sich wieder einmal heraus, dass wir Recht hatten. 

Positiv an dem Gipfel von gestern ist zumindest, dass jeder Staat einmal seine Meinung sagen durfte. Offenbar herrschte vorher ein ziemlich rüdes Regiment.

Ausgeklügelt hinter Berliner und Pariser Hintertüren, wurden die anderen Europäer mehr oder weniger zuletzt auf Merkel-Kurs gebracht. Wir Deutschen kennen das ja schon.

Was nutzt die neue Offenheit aber, wenn es letztendlich um das eine geht:

Deutschland zahlt für Alle!

Wenn es nur noch darum geht, die Zeit des Zusammenbruchs auf Kosten eines Landes hinauszuzögern.

Damit darf man einfach nicht durchkommen.

Und wer das unterstützt, auch von der deutschen Opposition, dem scheint es egal zu sein, ob hier noch Geld für Kindergärten oder Straßen vorhanden sind.

Bereits jetzt gibt ja diese Probleme schon.

Vor diesem Hintergrund ist ggf. die "Hintertür"-Politik von Frau Merkel anders zu verstehen. Sie wollte noch Schlimmeres vermeiden. Könnte man wohlwollend unterstellen. Ein paar mal öfter "Nein" gesagt, hätte aber auch gereicht und es wäre uns billiger gekommen.

Deutschland machte schon früher den Vorschlag Griechenland aus dem Euro zu entfernen. Die anderen wollten es aber nicht. Die meisten zumindest nicht. Lasst sie jetzt die Suppe doch auslöffeln. Wo bleibt eigentlich das Eingeständnis der Fehlbarkeit? 
Eine Entschuldigung beim Deutschen Bürger?

Die gibt es genau so wenig, wie beim Vatikan.
Aber der ist ja gerade mit einem Skandal mit dem Verschwinden einer 15-jährigen beschäftigt. Emanuela Orlandi ist vor fast 30 Jahren im Vatikanstaat spurlos und auf mysteriöse Weise verschwunden.
Erst heute kommt heraus, dass das Mädchen, laut Spiegel, bei Sexparties im Vatikan, angeblich missbraucht und darauf hin getötet worden ist.


Quelle:


Spiegel






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