Gerät alles ausser Kontrolle?
Dienstag 29 Mai 2012 08:58
Eigentlich wollte ich heute morgen keinen Artikel schreiben und erst einmal den weiteren Tagesverlauf abwarten.
Aber bereits am frühen Morgen gibt es wieder eine Verschärfung der Lage.
Bereits gestern Abend gab es Meldungen, wonach griechische Banken 18 Milliarden aus dem ESFS bekommen haben. Meines Wissens sind die Mittel eigentlich für notleidende Staaten und nicht für Banken.
Offenbar ist der Bank-Run so kritisch in Griechenland, dass Banken s o f o r t gestützt werden mussten, um nicht zu kollabieren.
Der Sturm auf das Bargeld ist im Übrigen und wie bereits mehrfach berichtet, erkennbar von Griechenland auf andere Länder übergesprungen.
Andere Quellen berichten übrigens von 50 Milliarden Euro, die griechische Banken gestern bekommen haben sollen.
Die Strategie des Systems ist ganz simpel: Den Griechen Angst machen aus dem Euro zu gehen. Diese Strategie geht erkennbar auf. Die Zustimmung zum Verbleib im Euro steigt immer weiter an.
Wenn Griechenland im Euro bleibt, dürften die Kosten und Folgen aber ebenso unkalkulierbar bleiben. Die Frage wird sich irgendwann stellen müssen, weil unbezahlbar, warum müssen andere dafür blechen?
Ansonsten werden die Nachrichten aus Spanien immer düsterer.
Die Mutter von Bankia, die BFA Holding, berichtet über einen Milliardenverlust.
Die Unternehmensgewinne von 2011 mussten korrigiert werden.
Aber das ist nur ein Teilaspekt.
Ganz Spanien scheint das Geld auszugehen. Die angesehene britische Tageszeitung Telegraph, berichtet darüber:
Telegraph: Spain runs out of Money
Sie können sich leicht ausrechnen, was das bedeutet, wenn schon große, international gelesene Zeitungen so etwas schreiben.
Wer wagt es noch so einem Land Geld zu geben?
Der kann seinen Job doch gleich am Sargnagel abgeben.
Und: Wie lange haben Österreicher, Finnen, Niederländer und Deutsche noch die Möglichkeit immer mehr Ländern immer mehr Geld zu geben?
Es sieht nicht gut aus, zumal auch aus Italien immer mehr schlechte Nachrichten kommen.
Zypern braucht offenbar auch Hilfe.
Es reicht wirklich.
Legen Sie schon einmal etwas Geld oder Gold zurück.
Falls Ihre Spareinlagen wertlos werden, weil alles Geld für "Rettungen" verfeuert wird.
Und für für neue Achsen, denn Sie werden in Zukunft öfter in Schlaglöcher auf den Strassen fahren.
Aber das ist noch das Harmloseste.
P.S. Für alle die im Urlaub waren, die wichtigsten Artikel der letzten Tage:
Marktkommentar
Enzyme
Gipfel des schlechten Gefühls
Mussten 150 Milliarden deutsche Euro mit "X" für Griechen-banken gedruckt werden?
Die Euro-Bond Erpressung
Wie hoch sind die Verluste bei JPM wirklich?
Druck auf Deutschland wird immer größer
Aber bereits am frühen Morgen gibt es wieder eine Verschärfung der Lage.
Bereits gestern Abend gab es Meldungen, wonach griechische Banken 18 Milliarden aus dem ESFS bekommen haben. Meines Wissens sind die Mittel eigentlich für notleidende Staaten und nicht für Banken.
Offenbar ist der Bank-Run so kritisch in Griechenland, dass Banken s o f o r t gestützt werden mussten, um nicht zu kollabieren.
Der Sturm auf das Bargeld ist im Übrigen und wie bereits mehrfach berichtet, erkennbar von Griechenland auf andere Länder übergesprungen.
Andere Quellen berichten übrigens von 50 Milliarden Euro, die griechische Banken gestern bekommen haben sollen.
Die Strategie des Systems ist ganz simpel: Den Griechen Angst machen aus dem Euro zu gehen. Diese Strategie geht erkennbar auf. Die Zustimmung zum Verbleib im Euro steigt immer weiter an.
Wenn Griechenland im Euro bleibt, dürften die Kosten und Folgen aber ebenso unkalkulierbar bleiben. Die Frage wird sich irgendwann stellen müssen, weil unbezahlbar, warum müssen andere dafür blechen?
Ansonsten werden die Nachrichten aus Spanien immer düsterer.
Die Mutter von Bankia, die BFA Holding, berichtet über einen Milliardenverlust.
Die Unternehmensgewinne von 2011 mussten korrigiert werden.
Aber das ist nur ein Teilaspekt.
Ganz Spanien scheint das Geld auszugehen. Die angesehene britische Tageszeitung Telegraph, berichtet darüber:
Telegraph: Spain runs out of Money
Sie können sich leicht ausrechnen, was das bedeutet, wenn schon große, international gelesene Zeitungen so etwas schreiben.
Wer wagt es noch so einem Land Geld zu geben?
Der kann seinen Job doch gleich am Sargnagel abgeben.
Und: Wie lange haben Österreicher, Finnen, Niederländer und Deutsche noch die Möglichkeit immer mehr Ländern immer mehr Geld zu geben?
Es sieht nicht gut aus, zumal auch aus Italien immer mehr schlechte Nachrichten kommen.
Zypern braucht offenbar auch Hilfe.
Es reicht wirklich.
Legen Sie schon einmal etwas Geld oder Gold zurück.
Falls Ihre Spareinlagen wertlos werden, weil alles Geld für "Rettungen" verfeuert wird.
Und für für neue Achsen, denn Sie werden in Zukunft öfter in Schlaglöcher auf den Strassen fahren.
Aber das ist noch das Harmloseste.
P.S. Für alle die im Urlaub waren, die wichtigsten Artikel der letzten Tage:
Marktkommentar
Enzyme
Gipfel des schlechten Gefühls
Mussten 150 Milliarden deutsche Euro mit "X" für Griechen-banken gedruckt werden?
Die Euro-Bond Erpressung
Wie hoch sind die Verluste bei JPM wirklich?
Druck auf Deutschland wird immer größer
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