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Marktkommentar - Die bittere Erkenntnis

Was kann man nicht alles dieser Tage lesen, was man schon viel früher hätte lesen müssen. Jetzt kommt immer mehr Wahrheit ans Licht, in möglicherweise viel zu hohen Dosen für all die systembraven, folgsamen Schafe.


Deutschland nervt, die Debatten, das die "Deutschen" Geld geben müssen an andere Länder, nervt die anderen Staaten.


Denn für diese ist das ja einfach selbstverständlich.
Jetzt rächt sich die verlogene, deutsche Politik der letzten Jahrzehnte, inklusive ungefragter Euroeinführung, gleich doppelt.


Denn dem Deutschen Bürger ist das irgendwie gar nicht klar.


Es gibt den Moment der bitteren Erkenntnis. Die Frage ist, ob der Deutsche, wenn er erkannt hat, was gespielt wird, diese bittere Pille bereit ist, zu schlucken.


Die bittere Wahrheit ist, die Deutschen müssen das Geld einfach geben. Nicht nur das, die Deutschen müssen unbegrenzt Kredite aufnehmen und der unbegrenzten Geldvermehrung, sprich Inflationierung, zustimmen.


Und das alles nur, um die Euro-Zone zu halten.
Und am Ende, das eigene Land aufgeben, womöglich auch noch einen Großteil der persönlichen Freiheit.


Euro, Euro über alles?


Der Deutsche muss bedingungslos bereit sein, Geld nach Griechenland zu schicken. Ob an die dortigen Banken oder die Regierung, spielt keine Rolle.


Aber Griechenland ist nur ein Dominostein. Er muss bereit sein, dass gleiche für Portugal, Italien, Spanien und im späteren Verlauf auch Frankreich zu tun. Zypern, Irland...haben wir noch jemanden vergessen?


Unmöglich?


Interessiert doch keinen ausserhalb Deutschlands.
Deutschland überfordert? Nicht deren Problem.


Hauptsache das Spiel geht erst einmal weiter.


Und glauben Sie es oder nicht, bald wird man auch hier nichts mehr gegen das Anschmeissen der Gelddruckmaschinen haben.


Manche meine, Deutschland würde eher aus dem Euro austreten.


Das mag sein, aber erst wenn Deutschland selbst keine Kredite mehr bekommt und die Inflation unerträglich geworden ist.


Sonst hat Deutschland die Alleinschuld für den Zusammenbruch des Euro.


Unsere europäischen Freunde haben uns mit ihrer Rettungspolitik voll in die Misere getrieben. All die Maßnahmen, die nicht funktioniert haben und die man uns aufgedrängt hat. Jetzt sind meisten Staaten schuldenmäßig überdehnt.


Deutschland ist erpressbar geworden.


Deutschland hat natürlich gar nicht die Ressourcen, um all dies zu leisten.


Aber offenbar will das keiner glauben.


Zudem: Das soll auch keiner glauben, damit nimmt man Club-Med ja die letzte Hoffnung.


Und Obama die Chancen auf die Wiederwahl.


Also wird die deutsche Karte eiskalt eingesetzt, der letzte Trumpf in einem dreckigen Pokerspiel. Gespielt in verrauchten Hinterzimmern. 


Zuschauer sind sind mehr erwünscht.


Notverordnungen um so mehr.


Volk stört, ist noch nicht reif für die höheren Weihen.


Die Kaderelite übernimmt.


Das kennt man doch irgendwoher.


Sollen wir hier, wie andere über den Ausgang der Wahl in Griechenland spekulieren?


Wo doch frisches Geld jedweder griechischen Regierung  angebiedert wird?


"Bitte, bitte bleibt doch im Euro, Ihr edlen Griechen. Tut unseren Banken nicht weh. Wir machen doch auch alles, was ihr wollt"


So sieht doch die Realität aus.


Und genau deshalb, ist es egal, wer heute Abend gewinnt.


Die Griechen gewinnen immer, sollte man meinen.


Leider scheint aber ein Großteil des griechischen Volkes in einer Depression zu versinken und so gar nichts vom den Riesensummen zu haben und zu merken, die dort versenkt werden.


Lassen wir uns überraschen.


Die EU-Doktrin ist, ohne den EURO kann es nicht gut laufen. Wer aussteigt, geht unter.


Tsirpas, von der griechischen Linken, aber weiß- kommt die Drachme wird es erst einmal schlimmer, aber mittelfristig, ist man eines der wettbewerbsfähigsten Länder Europas.


Mit einer eigenen Währung natürlich.


Insofern können es sich die Griechen leisten zu sagen:


Okay, wir sind geneigt im Euro zu bleiben, damit Euch nicht alles um die Ohren fliegt, aber wir nehmen das Geld nicht zu EUREN Konditionen.


Kann Deutschland noch in und aus diesem Chaos geschickt aussteigen, also aus dem Euro und den egoistischen Forderungen anderer Länder? 


Glauben Sie, das dies mit den Grünen oder der SPD zu machen wäre?


Wo sind die Volksvertreter?


Wohin ich auch schaue. Die EU-Vetreter scheinen in der Mehrheit.


Die Konsequenzen dieses Handels aber sollen wir schultern.


Eine tolle Perspektive, die man uns zuweist.


Ein Trauma für die Ersparnisse.


Ein Desaster für die künftigen Lebenshaltungskosten.


Der europäische Traum, ist kein schöner Traum mehr.


Die Realität ist traurig.


Umso mehr, als erst jetzt viele aufwachen, wo es fast schon zu spät ist.






































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